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Verena Schüler Practice

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Traditionelle Chinesische Medizin – wie eine Behandlung abläuft
4. October 2026

Körper und Wohlbefinden

Wie lange dauert eine Erstverschlimmerung?

Warum sich die Dauer nicht pauschal bestimmen lässt, welche
Faktoren eine Rolle spielen und wann Beschwerden fachlich
abgeklärt werden sollten.

Lesedauer: etwa 8 Minuten

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein über Jahrhunderte gewachsenes System aus Diagnostik und Anwendungen. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie eine TCM-Behandlung in meiner Praxis abläuft.

Das Modell der TCM

Nach der Vorstellung der TCM fließt Lebensenergie, das Qi, auf festgelegten Bahnen durch den Körper. Beschwerden werden als Störung dieses Flusses oder als Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang gedeutet. Die TCM arbeitet mit einem eigenen Diagnosesystem, das mit westlichen Diagnosen nicht deckungsgleich ist.

Die Untersuchung

  • Ausführliches Gespräch über Beschwerden, Schlaf, Verdauung, Stimmung und Lebensgewohnheiten
  • Betrachtung der Zunge (Form, Farbe, Belag)
  • Tasten des Pulses an beiden Handgelenken
  • Bei Bedarf Abtasten bestimmter Punkte

Die Anwendungen

Je nach Bild kommen Akupunktur mit sterilen Einmalnadeln, Wärmeanwendungen (Moxibustion), Schröpfen, Kräuterrezepturen oder Empfehlungen zu Ernährung und Bewegung (Qi Gong) in Frage. Eine Akupunktursitzung dauert etwa 30 bis 45 Minuten; die Nadeln verbleiben meist 20 Minuten.

Wichtig zu wissen

Die TCM ist schulmedizinisch nicht anerkannt, ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht belegt. Ob eine Kräuterrezeptur für Sie in Frage kommt, klären wir im Einzelfall – bei bestehenden Erkrankungen oder laufender Medikation gegebenenfalls in Abstimmung mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt. Ich arbeite ausschließlich mit sterilen Einmalnadeln.

Hinweis: Die beschriebenen Verfahren gehören zur Naturheilkunde. Sie sind schulmedizinisch nicht anerkannt, ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht belegt; sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei akuten, starken oder anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich bitte zuerst an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Autorin: Verena Schüler